Schätze Russlands G1 2019 – Etappe 4

Liebe Leserinnen und Leser, wir befinden uns nun fast in der Mitte unserer abenteuerlichen Reise. Vor uns liegen Wolgograd, Astrachan, Kalmückien und der Nord-Kaukasus. Wir bewegen uns entlang des Wolga-Flusses. Nicht umsonst nennt man die mächtige Wolga in Russland „Mütterchen Wolga“ und begegnet ihr mit großem Respekt.

Entlang der mächtigen Wolga ins Land der Kalmücken

Nach der Ankunft an unserem Stellplatz in Wolgograd feiern wir erstmal den Geburtstag von unserem Martinus. Er ist stets reisefit und immer fröhlich. Wir wünschen ihm alles Gute und Gesundheit!

Am nächsten Tag beginnt unsere Stadtrundfahrt in Wolgograd. Die Stadt hieß früher Stalingrad und ihre tragische Geschichte ist weltbekannt. Bei unserer Führung geht es gefühlt nur um den Krieg.

Hier besuchen wir den Soldatenfriedhof Rossoschka außerhalb der Stadt, wo sowjetische und deutsche Gefallene ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die Gefallenen beider Seiten wurden hier mit allen Ehren auf nebeneinanderliegenden Gräberfeldern bestattet.

Spuren des Krieges:  Munition und Gewehre, sogar Knochen von Soldaten findet man bis heute hier.

Unsere Reiseleiterin für heute ist Galina. Sie ist eine ausgezeichnete Kennerin der Geschichte von Wolgograd/Stalingrad.

Monumente auf dem Mamajew-Hügel: ein steinerner Kriegsheld vor der Kolossalstatue „Mutter Heimat ruft!” (Rodina-mat sowjot!) – leider zurzeit eingerüstet – und die Ewige Flamme am Grab des unbekannten Soldaten im „Saal des Soldatenruhms“. Auf diesem Hügel im Zentrum von Stalingrad haben während des zweiten Weltkriegs die schlimmsten Stadtschlachten stattgefunden.

Nach zwei Nächten in Wolgograd führt uns der Weg weiter entlang der Wolga nach Süden, nach Astrachan. In Astrachan sind viele historische Gebäude aus verschiedensten Epochen der Stadtgeschichte erhalten. Eine bekannte Sehenswürdigkeit im Astrachaner Kreml ist die Mariä-Entschlafens- und Dreifaltigkeits-Kathedrale.

Astrachan ist auch für seinen schwarzen Kaviar bekannt. An so einer Reklame können wir natürlich nicht vorbeigehen.

Bergfest unserer Reise in der Kalmückischen Steppe. Wir versuchen uns gemeinsam an der Zubereitung verschiedener russischer Salate.

Sascha verrät uns das Rezept ihres Lieblingssalats mit Krebs-Stäbchen.

Kurz vor dem Sonnenuntergang ist das Buffet bereit.

Nach dem Essen sitzen wir noch bis in die Nacht am Lagerfeuer und feiern stolz unser Bergfest. Die bisherigen Etappen unserer Reise haben wir mit Erfolg gemeistert!

Unser Naturstellplatz für heute liegt mitten in der kalmückischen Steppe.

Das Ziel unseres heutigen Tages die Stadt Elista, die Hauptstadt der Republik Kalmückien, eine Teilrepublik der Russischen Föderation. Heute ist sehr heiß. Glücklicherweise haben wir die Gelegenheit, uns mit Wassermelonen zu abkühlen.

Elista ist eine der wenigen russischen Großstädte, deren Kultur vom Buddhismus geprägt ist. Wir besuchen interessiert den noch relativ jungen buddhistischen Tempelkomplex „Burkhan Bakshin Altan Sume“ (in etwa: „Die goldene Residenz des Buddha Shakyamuni“), der 2005 eröffnet wurde.

Wir verlassen Elista und nehmen die Fahrt weiter nach Süden, Richtung Nordkaukasus auf. Die Landschaft wechselt schlagartig während eines einzigen Fahrtags. Anstatt weiter trockener Steppe sehen wir nun malerische Berge und viel Vegetation.

Unser Stellplatz befindet sich im Vorgebirge, hier erwarten uns frische Luft, eine schöne Landschaft und ein fantastisches Abendessen.

Irgendwo da hinten, hinter den Bergen, liegt das Schwarze Meer…

Nach der kalmückischen Steppe empfinden wir die Wanderung durch den kühlen Wald als sehr angenehm.

Der letzte Schrei der kaukasischen Mode! Sieht cool aus, nicht wahr?

Alles Gute an Euch Alle und bis zum nächsten Mal Eure Dima, Sascha, Vitali und Anatoli

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