Oman – Überwintern im Orient 2018/19 – Etappe 3

Aserbaidschan: Prächtige Paläste und eine schillernde Hauptstadt

Liebe Reisefreunde,

in diesem Bericht unserer Oman-Tour 2018/19 entführen wir euch nach Aserbaidschan – unsere letzte Station im Kaukasus.

Straße nach Sheki.

Der Große Kaukasus begleitet uns weiter.

Die Grenze von Georgien nach Aserbaidschan erreichen wir rechtzeitig. Georgien bemüht sich den Tourismus zu fördern und engagiert sich deshalb auch dafür, dass Zollformalitäten schnell und unkompliziert erledigt werden. Deshalb passieren wir die Grenze relativ schnell.

Die aserbaidschanische Grenze empfängt uns mit Sonne und milden 21 Grad. Auch hier geht es mit der Expertise von Oleg und unserem aserbaidschanischen Guide flott. Weiter geht es in Richtung Sheki, wo wir unseren ersten Halt machen. Was uns direkt auffällt: Die Straßen sind viel besser geworden seit dem Vorjahr.

Die Einfahrt zum Parkplatz ist für die ganz großen Reisemobile nicht so einfach.

Wir werden mit einem einheimischen Taxi abgeholt.

Am nächsten Tag warten wir bis der Regen aufgehört hat, um anschließend in die Stadt zu fahren. Da wir keinen guten Bus in der Stadt finden, nutzen wir Taxis um den Khanspalast aus dem 18. Jahrhundert zu erreichen. Als Taxen werden meist noch alte Schiguli-Fahrzeuge genutzt – diese machen das Fahren dann auch sehr authentisch!

Führung in der Stadt

Albanische Kirche

Karawanserei

Nach der Besichtigung des Khanspalasts, wo uns streng verboten wurde zu fotografieren (was wirklich schade ist), führt uns unser Weg vorbei an einer albanischen Kirche Richtung Karawanserei. Die Stadt Sheki – heute Touristenzentrum mit zirka 65.000 Einwohnern – lag früher an der Seidenstraße, deswegen gehörte unbedingt eine Karawanserei zur Stadt. Nach dem wir Karawanserei angeschaut haben und einige Souvenirläden besucht haben, trinken wir Tee in einem Restaurant in der Nähe und gehen zurück zum Platz.

Gemeinsames Abendessen

Am Abend steht gemeinsames Abendessen auf dem Programm. Das neu errichtete Restaurant beeindruckt uns, genau wie die Speisen und die Folklore. Den vollmundigen Maulbeerschnaps und Granatapfelwein können wir leider nicht lange genießen, da am nächsten Tag eine längere Fahretappe bis zur Hauptstadt von Aserbaidschan ansteht.

Auf dem Weg nach Baku

Gastanken

Baku glänzt am Tag wie in der Nacht.

Früh morgens am Fahrtag ist es kalt und neblig. Oleg beginnt etwas früher, um über die Strecke zu informieren. Die Straßen sind sauber, es hat nicht geschneit. Gegen Nachmittag erreichen wir die aserbaidschanische Hauptstadt. Den Tag lassen wir ruhig ausklingen – es steht nichts mehr auf dem Programm heute und so füllen wir noch unsere Gasflaschen auf.

Baku

Unsere Baku-Tour am nächsten Morgen startet mit der Besichtigung des Heydar Aliyev-Kulturzentrums. Das moderne Gebäude wurde nach den Plänen der berühmten Architektin Zaha Hadid gebaut. Danach spazieren wir durch das Stadtzentrum und staunen, wie die heutige Hauptstadt (übrigens Freundschaftsstadt von Mainz) mit einer Fläche von 2.130 Quadratkilometern und über zwei Millionen Einwohnern in sich alte Geschichte und hochmoderne Architektur (beispielsweise die „Flame Towers“) vereint.

Die Mittagspause verbringen wir individuell in verschiedenen Restaurants und Cafés. Als nächstes steht der Besuch eines Teppichmuseums auf dem Programm.

Teppichmuseum

Was vielleicht zunächst nach langweiligen Sälen mit alten Teppichen klingt, ist in Wirklichkeit ein sehr interessantes, hochmodernes Museum. Wir bekommen sogar gezeigt, wie Teppiche geknüpft werden – ganz alte historische ebenso wie moderne Werke.

Teamfahrzeuge

Crystal Hall

Auf unserem Weg von Baku Richtung Kaspisches Meer, wo wir kurz vor der Grenze zum Iran auf dem Gelände einer Kuranlage stehen, besuchen wir den Qobustan-Nationalpark. Hier wurden 1930 steinzeitliche Felszeichnungen entdeckt.

Parken am Kaspischen Meer

Vor der Ausreise aus Aserbaidschan verabschieden wir uns von unserer Reiseführerin, die unsere Gruppe durch spannende Ecken des Landes geführt hat.

Wir sagen auf Wiedersehen, Aserbaidschan! Unser Weg führt jetzt weiter in den Iran.

Euer Team vor Ort Oleg, Alexander und Ararat

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