Oman – Überwintern im Orient 2018/19 – Etappe 13

Wo Beduinen Tradition und Moderne verbinden

Liebe Reisefreunde,

herzlich willkommen auf unserer Überwinterungstour 2018/2019! Immer noch reisen wir durch den geheimnisvollen Oman, der uns immer wieder mit seinen freundlichen Menschen und pulsierenden Orten überrascht. Und auch die Wüste ist lebendiger, als wir uns das vorstellen konnten… Dieses Mal berichten wir euch von einem Kamelmarkt und unseren Begegnungen mit den omanischen Beduinen.

An diesem Tag schauen wir uns den Donnerstagmarkt in Sinaw an, der zu den drei wichtigsten Märkten des Landes gehört. Von 6 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts wird hier gefeilscht. Tiere werden mit kleinen Transportern oder Pickups zum Markt gebracht.

Vor dem Marktgebäude werden Kamele verkauft, die von den Beduinen gezüchtet werden. Es werden verschiedene Tiere verkauft, junge und alte, da sich in der Nähe eine große Oase befindet.

In der Markthalle werden andere Tiere verkauft, wie zum Beispiel die Ziegen auf dem Bild. Manche Frauen, wie hier die Ziegenverkäuferinnen, tragen die in der Region traditionellen Masken.

Wir beobachten sehr interessiert, wie der Handel abläuft. Hamdi beantwortet Fragen und erzählt wie alles funktioniert und wo man was kaufen kann auf dem großen Markt.

In einer Ecke werden traditionelle omanische Dolche zum Verkauf angeboten.

Wir erreichen unseren neuen Stellplatz weit draußen in der Wüste.

Vom Gipfel einer Düne in der Nähe aus können wir wunderbar die Umgebung betrachten.

Manche aus der Gruppe hatten vorher noch kleine Herausforderungen bei der Ausfahrt aus der Anlage, die wir aber schnell gemeinsam gelöst haben.

Ibra ist eine der ältesten Städte im Oman. Auf dem Foto die Altstadt – oder was von ihr noch erhalten ist.

Wenn man diese Lehmbau-Ruinen betrachtet, beeindruckt es einfach, wie liebevoll und detailreich damals gebaut wurde.

Einige renovierte Häuser zeigen, wie es hier früher aussah.

Mit dem Geländewagen durch die Wüste zu rasen ist eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der omanischen Männer. Als wir an einem Abend selbst mit Geländewagen losfahren, um den Sonnenuntergang in der Wüste zu erleben, können wir ihnen dabei zuschauen.

Omanische Nomaden: Sie gehen heute zur Schule, viele sprechen fließend Englisch, studieren… und möchten trotzdem in der Wüste wohnen bleiben. Dieses Lebensgefühl findet man natürlich in keiner Stadt!

In einem Wüstencamp.

Wir spazieren durch die Wüste und beobachten den Sonnenuntergang in spektakulärer Kulisse.

Beduinen mit ihren Autos, die uns hin- und zurückgebracht haben. Und uns gezeigt haben, wie richtige Omanis durch die Wüstenhügel heizen!

Bald berichten wir weiter über Wadis und Wüsten, die wir auf der Weiterreise Richtung Masirah Island kennenlernen.

Euer Team vor Ort Valery, Alexander und Hamdi

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